SEIT 1899 KOMPETENZ FÜR DACH UND FASSADE.

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Eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.

Ein Jahr vor der Jahrhundertwende machte sich Anton Gallhöfer 1899, damals 36 Jahre alt, mit einer Spezial-Großhandlung für Schiefer- und Falzziegel selbstständig. Es war der Beginn einer einzigartigen Firmengeschichte. Denn der Erfolg des jungen Unternehmens stellte sich rasch ein und es expandierte Schritt für Schritt. Die letzte große Veränderung fand 2016 statt: In diesem Jahr kehrte die Gallhöfer Dach GmbH zu Ihren mittelständischen Wurzeln zurück. Mit 33 Standorten ist das Unternehmen der Multispezialist für Dach und Fassade.

Möchten Sie genauer wissen, wie wir zum innovativen und leistungsfähigen Multispezialisten für Dach und Fassade geworden sind? Dann erzählen wir Ihnen gerne unsere ganze Firmengeschichte.

1-Einleitung_224x320PxAnton Gallhöfer

2-Einleitung_464x320PxDer erste LKW 1923

Unsere Geschichte mit allen wichtigen Details.

Zurück zu den Wurzeln 2016

Zum 01.01.2016 wurde die Gallhöfer Dach GmbH von einem neuen Eigentümer übernommen und gehört seitdem nicht länger der Saint-Gobain Gruppe an. Dieser Schritt ermöglicht es dem Unternehmen zu seinen Wurzeln zurückzukehren und sich neu zu positionieren – Gallhöfer agiert fortan wieder als mittelständischer Bedachungsfachhändler.

Umfirmierung 2013

Die Anton Gallhöfer Dach und Fassade GmbH wird mit ihrem Schwester-Unternehmen, der Schäfer Dach GmbH, verschmolzen. Beide Unternehmen tragen den neuen Namen Gallhöfer Dach GmbH und haben den Firmensitz von Hürth nach Neuss verlegt.

Die neue Gallhöfer Dach GmbH bietet ein deutschlandweites Netzwerk von 33 Niederlassungen.

Expansion 2007 – 2010

Am 4. Januar 2010 eröffnet die Anton Gallhöfer Dach und Fassade GmbH einen neuen Standort in dem Ort Badem in Rheinland-Pfalz.

2008 werden drei Unternehmen in die Gallhöfer Gruppe integriert. Es handelt sich um die Firmen Wider Bautechnik mit Sitz in Stuttgart und Albert Kirchhoff GmbH & Co. KG mit Standorten in Osnabrück, Stemwede und Sande sowie die Tangermünder Dachbaustoffe GmbH mit Sitz in Tangermünde.

2007 werden zwei weitere Unternehmen von der Gallhöfer Gruppe übernommen. Es handelt sich um die Fa. BSSL GmbH am Standort Garbsen in der Nähe von Hannover und die Rudi Griesinger GmbH & Co. KG mit Standorten in Stuttgart und Birkenfeld in Baden-Württemberg. Alle alten und neuen Marken innerhalb der Gallhöfer Gruppe werden auf die Anton Gallhöfer Dach und Fassade GmbH umfirmiert.

Eine neue Ära beginnt 2003

Zum 1. Januar 2003 übernimmt der Saint-Gobain Konzern den Dach- und Fassaden-Spezialisten Anton Gallhöfer. Die Firmen A. W. Gallhöfer Fußboden, die Paul Starzonek GmbH und die Beteiligung an Miersch & Stephan bleiben in den Händen der Brüder Gallhöfer. Die Einkaufskooperation mit der Anton Gallhöfer GmbH in Oberhausen endet mit der Übernahme. Die unabhängige Gesellschaft in Oberhausen der Familie Schang agiert seit diesem Zeitpunkt komplett eigenständig. Die Standorte in Kaiserslautern und Berlin werden durch die strategische Ausrichtung des neuen Inhabers 2004 in die örtlichen Dachabteilungen der Raab Karcher Standorte eingebunden.

Expansion in den 90er-Jahren

In Dresden beteiligt man sich 1991 an der traditionsreichen Firma Miersch & Stephan (1933 gegründet) mit 50 %. Die Firma Anton Gallhöfer GmbH in Oberhausen wird ab 1992 zu 100 % von der Familie Schang übernommen und bleibt ein Mitglied der „Einkaufskooperation Gallhöfer Gruppe“. 1993 folgt in Düren eine weitere Niederlassung und im Jahr 1994 wird die Firma Litwinschuh & Bonk in Völklingen bei Saarbrücken erworben. Mit Neugründungen in Döbern/Cottbus (1991), Frankfurt (Oder) (1994), Kaiserslautern (1998–2004) und Berlin (1999–2004) hat sich Gallhöfer L & B mittlerweile zum zweiten Standbein der Gallhöfer Gruppe entwickelt. Zum Jahreswechsel 1998/99 hat Gallhöfer L & B die Geschäftsanteile der BBN Bedachungs- und Baustoffhandel GmbH übernommen. Die BBN besteht aus dem Stammhaus in Großschweidnitz bei Löbau und Niederlassungen in Görlitz und Zittau. 1999 feiert Gallhöfer sein 100-jähriges Firmenjubiläum am Firmenstandort in Hürth.

4-Expansion-in-den-90ern_224x150PxLogo zum 100-jährigen Jubiläum

5-Expansion-in-den-90ern_224x150PxFirmenstandort in Hürth

Die 70er- und 80er-Jahre

1970 wird der Baustoffhändler Paul Starzonek KG, der sich heute zu einem Spezial-Baustoffhandel für Gussasphalteure und Abdichter entwickelt hat, erworben. Mit den Brüdern Christoph und Martin Gallhöfer tritt 1977/1978 die vierte Generation in das Unternehmen ein. Die beiden Söhne von Dr. Willi Gallhöfer sind Diplom-Kaufleute und führen gemeinsam das Unternehmen erfolgreich weiter. Da die Lager- und Büroverhältnisse des Stammhauses in der Luxemburger Straße eine Expansion nicht erlauben, wird der Hauptsitz der Firma Mitte 1983 nach Hürth-Efferen auf ein 22.000 m² großes Areal verlagert. 1986 verstirbt Dr. Willi Gallhöfer überraschend. Nach der Übernahme der Unternehmensleitung setzen die Brüder Christoph und Martin Gallhöfer nachhaltig auf eine überregionale Expansion. 1986 wird die Firma Begro in Köln-Porz und 1987 die Firma Therstappen in Neuss übernommen.

6-Die-70er-und-80er-Jahre_464x320PxBetriebsgelände Luxemburger Straße

3-Die-70er-und-80er-Jahre_224x320PxDr. Willi Gallhöfer

Die 50er- und 60er-Jahre

Auch die Zerstörungen durch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs hat das Unternehmen verkraftet. Schon drei Jahre nach Kriegsende sind alle Gebäude an der Luxemburger Straße in Köln wieder aufgebaut. Nach dem Tod von Wilhelm Gallhöfer im Jahr 1953 übernimmt Dr. Willi Gallhöfer in dritter Generation die Leitung und führt das Unternehmen erfolgreich durch die expansiven 50er-Jahre. Das Geschäft kann in diesen Jahren aufgrund des enormen Nachholbedarfs im Bausektor stark ausgeweitet werden. 1955 wird die A. W. Gallhöfer GmbH gegründet, die sich bis heute mit der Verlegung von Estrichen und Fußböden befasst. Werner Schang erwirbt weitere Anteile an der Niederlassung in Oberhausen, die sich jetzt zu 2/3 in der Hand der Familie Schang befindet.

8-Die-50er-und-60er-Jahre_464x320PxLogistik der 60er Jahre

9-Die-50er-und-60er-Jahre_224x320PxWerbung aus den 60er Jahren

Zwischen den Weltkriegen

1921 erwirbt das Kölner Stammhaus in der Luxemburger Straße ein neues und umfangreiches Lagergelände von 6.000 m². 1927 verstirbt Anton Gallhöfer. In den Jahren 1930 bis 1932, die Weltwirtschaftskrise hat ihren Höhepunkt erreicht, mussten die Niederlassungen Krefeld, Koblenz und Trier geschlossen werden. Nur die Niederlassung Oberhausen kann als selbstständige Firma weitergeführt werden und Fritz Schang erwirbt die ersten Anteile an der Niederlassung in Oberhausen. Das Stadtlager am Pantaleonswall 50a in Köln wird 1936 aufgelöst.

1920 übernimmt Wilhelm Gallhöfer, ein Sohn des Firmengründers, die Geschäftsleitung, die sein Vater infolge einer schweren Krankheit nicht mehr ausüben kann.

Der Erfolg des jungen Unternehmens stellt sich rasch ein und schon 1905 muss der Betrieb in größere Räume umziehen. Ein Haus und Lagergrundstück werden am Pantaleonswall 50a in der Kölner Innenstadt gekauft. 1913 erwirbt Anton Gallhöfer die Firma Lesemeister in Köln. Der Erste Weltkrieg bremst die Expansion, aufgehalten hat er sie allerdings nicht. In den folgenden Jahren erlebt die Firma eine stetige Aufwärtsentwicklung. In der Zeit von fünf Jahren (1921–1925) werden Niederlassungen in Krefeld, Oberhausen, Koblenz und Trier errichtet. Die Wülfrather Verzinkerei und Nagelfabrik (1919–1927) sowie die Dachpappenfabrik Bönninghardt (1919–1968) gehören ebenfalls zum Unternehmen.

10-Zwischen_den_Weltkriegen_224x320PxWilhelm Gallhöfer

11-Zwischen-den-Weltkriegen_224x320PxWerbung aus den 30er Jahren

7-1921_224x320PxFirmensitz Luxemburger Straße

Die Anfänge

Ein Jahr vor der Jahrhundertwende macht sich Anton Gallhöfer, damals 36 Jahre alt, mit einer Spezial-Großhandlung für Schiefer- und Falzziegel selbstständig. Der Firmengründer hat eine Ausbildung zum Dachdeckermeister und Kaufmann absolviert.

13-Die-Anfaenge_224x320PxFirmensitz in der Kölner Innenstadt 1905

14-Die-Anfaenge_224x320PxBetriebsausflug 1927