Sichere Arbeit in der Höhe.

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Arbeiten auf Dachflächen zählen zu den Tätigkeiten mit deutlich erhöhtem Gefahrenpotenzial. Aufgrund der Vielfalt an Tätigkeitsfeldern, welche die Installation einer zuverlässigen Absturzsicherung erfordern, sind auch die Ansprüche an die Personensicherung bei Arbeiten in der Höhe entsprechend vielseitig. Allein schon die verschiedenen Dachtypen erfordern den Einsatz vollkommen unterschiedlicher Schutzvorkehrungen. Um Menschen bei ihrer Arbeit Sicherheitsvorrichtungen bereitzustellen, die sie den verschiedenen Tätigkeiten nicht behindern und somit eher akzeptiert werden, bedarf es einer guten Kenntnis des konkreten Arbeitsumfelds.

Absturzsicherung ist kein Luxus, sondern eine sinnvolle Pflicht.

Bereits ab einer Fallhöhe von mehr als einem Meter zur nächsten tragfähigen Fläche müssen sicherheitstechnische Schutzvorkehrungen getroffen werden, wenn der Abstand zwischen Verkehrsweg und der absturzgefährdeten Kante weniger als zwei Meter beträgt. Auf Schrägdächern mit einer Neigung von über 20 Grad sind Sicherungsmaßnahmen grundsätzlich vorgeschrieben. Zudem unterliegen die verschiedenen Absturzsicherungssysteme in Deutschland einer Prüf- und Zertifizierungspflicht.

Gefährdungen sind bereits bei der Planung des Gebäudes zu berücksichtigen. Bei der Auswahl der Schutzmaßnahmen muss dem kollektiven Gefahrenschutz Vorrang vor individuellen Schutzmaßnahmen, z.B. persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz, eingeräumt werden. Zu den persönlichen Absturzschutzausrüstungen gehören auch Anschlageinrichtungen, die als Bestandteil eines Systems zur Befestigung der PSA gegen Absturz mit der Dachfläche eingesetzt werden sowie Auffangnetze und Gerüste. Sie alle zählen zu den sicherheitstechnischen Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege.